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Kaum eine Figur, ob fiktiv oder real, wird so oft abgebildet, nachgebaut und zitiert wie der Buddha. Von Buddha Sprüchen als Wandschmuck, die den Weg zu einem erfüllten Leben leiten sollen. Über kleine Buddha Figuren, die in Büroräumen, Autos sowie Geldbörsen aufbewahrt werden und an dessen Lehren erinnern. Bis hin zu Denkmälern in Form von riesigen Buddha Statuen, die über die ganze Welt verteilt gebaut wurden. Sowohl aus Zwecken der Dekoration als auch aus religiösen und spirituellen Gründen wird das Abbild dieses Mannes so viele Jahre nach seinem Leben noch genutzt.
Doch viele Menschen wissen gar nicht so genau, was es mit ihm und seinen Lehren auf sich hat. Darum erfährst du hier von uns alles Wichtige, das du zu dem Thema wissen solltest.

Wer ist Buddha eigentlich?

Der alleinige Begriff „Buddha“ bedeutet „der Erleuchtete“ oder „der Erwachte“ und hat eine große Bedeutung in der buddhistischen Religion. Nach dieser trägt jeder Mensch das Potenzial zur vollkommenen Erleuchtung bereits in sich. Der Geschichte nach gab es wahrscheinlich insgesamt 29 Buddhas, die dieses Stadium in ihrem Leben erreicht haben und nunmehr als solche verehrt werden.
Fünf von ihnen sind sogenannte irdische Buddhas, also solche, die als Menschen geboren und sich mithilfe ihrer mentalen Fähigkeiten so weit entwickelt haben. Jeder von ihnen wird einem Bestimmten der fünf Zeitalter zugeordnet. Die ikonische Buddha Figur, die wir heute am häufigsten darstellen und zitieren ist der Shakyamuni. Er ist jener des vierten und des jetzigen Zeitalters und gilt als der Begründer der buddhistischen Religion.
Du kannst diese Buddha Statue von den anderen 29 unterscheiden, indem du auf seine Haltung, seine Kleidung, seine Hände und seine Umgebung achtest, in der er dargestellt wird. Er trägt meistens kaum Schmuck und ist eher dürftig, ärmlich gekleidet. Shakyamuni sitzt in meditativem Schneidersitz und hält eine Almosenschale in seiner linken Hand. Seine Position ist meist erhöht und stellt so seine Erleuchtung dar. Die rechte Hand hält er über die Erde unter ihm. Gerne wird er auch mit zwei seiner liebsten Schüler links und rechts von ihm abgebildet.
Er hat sein wohlhabendes Leben verlassen und sich mit der Welt beschäftigt und diese beobachtet. Durch das viele Leid der Menschen wurde ihm die Vergänglichkeit von allem bewusst, Ruhm, materiellen Besitzes von Freundschaften. Aufgrund einer Begegnung mit einem Bettelmönch wird ihm bewusst, dass man nur dauerhaft glücklich werden kann, wenn man die Erkenntnis der wahren Natur des Geistes erlangt. Also allwissend über Menschen und die Welt wird. Von da an begann er danach zu streben und erreichte diesen Zustand schlussendlich auch.

Kindheit und späterer Lebensweg des Ur-Buddha

Er wurde um 566 vor Christus im heutigen Nepal als Sohn einer fürstlichen Familie, der Shakyas, geboren. Seine Eltern herrschten über eines der damaligen dortigen Königreiche. Sie nannten ihn Siddhartha Gautama. Siddhartha bedeutet „Der sein Ziel erreicht hat.“
Schon bald nach seiner Geburt wurde seiner Familie und den Menschen um ihn bewusst, dass er ein sehr besonderes Kind sein musste. Als er seine ersten Schritte machte, seien laut Überlieferungen Blumen rund um ihn herum erblüht. Bald darauf werden drei Weise an den königlichen Hof geladen, um die Zukunft des kleinen Siddharthas vorherzusagen.
Diese prophezeiten dem Jungen, dass er Thronfolger und angesehener Krieger wird. Unter der Voraussetzung, dass er niemals mit dem Leid der Welt in Berührung kommen würde. Sollte das aber doch passieren, er das unendliche Leid sehen und erkennen, dass es so etwas wie dauerhaftes Glück in dieser Welt nicht gibt, würde sein Weg anders verlaufen. Er würde sein bisheriges Leben und den Thron aufgeben und alles dort verlassen, um diese neue Sichtweise zu den Menschen hinauszutragen.
Nachdem die Weisen fort waren, versuchte das Fürstenpaar alles in seiner Macht Stehende, um dieses Leid vor ihm zu verbergen und so die erste Prophezeiung statt der Zweiten wahr werden zu lassen. Sie überhäuften ihn mit allen erdenklichen Dingen und möglichen Ablenkungen im Überfluss. Der junge Siddhartha wächst absolut befreit von Sorgen auf und heiratet bereits im Alter von 16 Jahren eine Prinzessin.
Er lebt ein schönes Leben, bis er eines Tages zum ersten Mal den Palast verlässt. An diesem Tag beginnt sich die zweite Prophezeiung zu erfüllen. Er ist drei Tage draußen im richtigen Leben. An diesen drei Tagen sieht er die Zeichen der Vergänglichkeit. Am Ersten einen unter einer Krankheit Leidenden. Am zweiten einen sterbenden alten Menschen und am dritten Tag einen Toten. Da beginnt er zu begreifen, dass alles letztendlich zu Leid führt, dass das Leben und alles darin vergänglich ist. Nachdem er einen meditierenden Bettelmönch trifft, wird ihm bewusst, wie der Mensch wirklich glücklich werden kann. Und zwar indem er die vollkommene Erkenntnis über alles erlangt. Das macht er sich daraufhin zu seinem Vorsatz. Er ist 29 Jahre alt, als sich die Prophezeiung ganz bewahrheitet. In diesem Alter verlässt er seine Frau und seinen neugeborenen Sohn und macht sich auf, um diese Erkenntnis zu finden.
Sechs Jahre lang wandert er heimatlos als Mönch durch das Gangestal, fastet, entsagt sonstiger Gelüste und folgt den Methoden religiöser Lehrmeister, die er dort trifft. Alles jedoch ohne Erfolg. Daraufhin zieht er sich alleine an einen Fluss nahe dem Ort Bodhgaya unter einer Pappelfeige sitzend zurück, um dort zu meditieren. Nach sechs vollen Tagen der Meditation erlangt er die lang ersehnte Erweckung. Weitere sieben Wochen bleibt er so unter dem Baum sitzen.
Danach kennt er die Antworten auf die vier wichtigsten Grundfragen des Lebens:
• Was ist Leiden?
• Wie entsteht Leid?
• Wie kann Leid überwunden werden?
• Was ist der Weg, um es zu überwinden?
Man nennt sie auch die vier Edlen Wahrheiten. Buddha Shakyamuni beginnt anschließend, seine Erkenntnisse zu lehren und an andere weiterzugeben. Fünf seiner ehemaligen Weggefährten werden in der Mönchsgemeinde Sangha seine ersten Schüler.
Im Alter von 80 Jahren verlässt er nach einer Lebensmittelvergiftung seinen Körper.
Welche Bedeutung hat er für Buddhisten? Ist er ein Gott?

Der Buddha hat im Buddhismus zwar eine wichtige Bedeutung, er wird aber nicht als Gottheit gesehen. Buddhismus ist eine nicht-theistische Religion. Das bedeutet, die Menschen glauben nicht an einen Gott oder ein anderes höheres Wesen, das Himmel und Erde erschaffen hat. Dennoch gibt es nunmehr verschiedene Strömungen des Buddhismus, wo kulturell bedingt Götter trotzdem ein Teil sind. Sie spielen aber keine entscheidenden Rollen, es gibt sie lediglich.
Buddhistische Texte beziehen sich häufig auf indische Gottheiten und andere höhere Wesen, die den Kosmos bewohnen und teilweise übernatürliche Fähigkeiten besitzen. Sie sind im Gegensatz zum Buddha aber nicht erleuchtet und haben auch nichts zu dessen Erleuchtung beigetragen. Trotzdem wird erzählt, dass sie sich gemeinsam mit ihm darüber gefreut haben, als es so weit war.
Er selbst gilt einmal als Begründer der Religion. Für seine erlangte Weisheit wird er geehrt und bewundert, jedoch nicht angebetet. Seine Lehre der vier Edlen Wahrheiten wird nach wie vor weitergegeben. Zudem ist er eines der drei Juwelen, auf die seine Schüler sich stützen. Er, das erste Juwel, als Zeichen der vollkommenen Entfaltung des Geistes. Seine Lehre, das zweite Juwel, das der Weg dorthin ist. Und die Sangha, das dritte Juwel, die spirituellen Freunde, die einem auf diesem Weg begleiten.

Die Lehre des Buddhismus

Siddharthas Lehre, die nach der sich die Buddhisten richten, wird Dharma genannt. In ihr wird beschrieben, wie sie leben und sich verhalten sollen. Dazu sind die vier Edlen Wahrheiten die Grundlage, nach der sich die anderen Teilbereiche ausrichten. Sowie auch der Edle 8-fache Pfad, eine Art Anleitung zu den Wahrheiten zu gelangen.

1. Was ist Leiden?
Die erste Edle Wahrheit und Antwort auf diese Frage lautet „das Leben“. Das ganze Leben ist Leiden von Geburt an bis zum Tod.

2. Wie entsteht Leid?
Dieses Leid erfahren die Menschen aufgrund ihres Verlangens nach Mehr. Nach Macht, Reichtum, Vergnügen. Genauso wie durch Furcht und die Tatsache, dass sie sich nicht belehren lassen, sondern an Meinungen festhalten. Sowie auch aufgrund von Unwissenheit darüber, wie der Geist funktioniert.

3. Wie kann das Leid überwunden werden?
Der einzige Weg, das Leid zu überwinden, ist, allen Wünschen und Begierden zu entsagen. Und zu begreifen, dass das Ich niemals unabhängig von seiner Außenwelt gesehen werden kann, es ist immer ein Teil dessen.

4. Was ist der Weg, um es zu überwinden?
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Buddhisten einen gesunden Mittelweg zwischen Entsagen weltlicher Gelüste und Süchte wählen, ohne sich selbst zu züchtigen, wenn sie einen Fehler begehen. Der Edle 8-fache Pfad ist eine Art Leitfaden dazu.
Der Edle 8-fache Pfad besteht aus folgenden Pfeilern.

Rechte Erkenntnis
Buddhisten sollen die vier Edlen Wahrheiten und die Bedeutung von Karma erkennen. Karma ist der Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Es bedeutet, dass jeder Gedanke und jede Handlung eine Auswirkung haben. Nicht nur in diesem Leben, sondern auch danach. Dabei geht es nicht darum, Dinge zu verhindern, auf die sie keinen Einfluss haben. Viel mehr aber um die Intention hinter jeder einzelnen Handlung. Wer anderen Böses wünscht, sie schlecht behandelt, egal ob Tier oder Mensch, lügt und vieles mehr, dessen Karma wird schlechter. Diejenigen, die uneigennützig Gutes tun, dessen Karma hingegen wird besser.

Rechte Gesinnung
Das bedeutet, die Entscheidung zu entsagen. In weiterer Folge heißt das, man soll anderen Dinge vergönnen, nicht geizig oder gierig sein und niemanden hassen.

Rechte Rede
Buddhisten verbreiten keine Lügen und machen andere nicht schlecht oder beleidigen sie.

Rechtes Handeln
Sie dürfen nicht stehlen, nicht töten und keinen sinnlichen Begierden nachgehen.

Rechter Lebenswandel
Bei diesem Wegweiser geht es um den Beruf, den Buddhisten ausüben. In diesem sollen sie nichts tun, das anderen Lebewesen schaden könnte. Wie Waffen-, Gift- oder Drogenhandel, Tierzucht und -verkauf.

Rechte Anstrengung
Jede Art von negativen Gefühlen wie Hass, Wut und Begierde soll erkannt und anschließend kontrolliert werden.

Rechte Achtsamkeit
Achtsamkeit bedeutet sich über alles, was im eigenen Körper passiert, bewusst zu werden. Gedanken, Emotionen und Vorgänge wie Essen oder Atmen.

Rechtes Sich-Versenken
Hierbei geht es darum, den Geist, der unruhig ist und abschweift, mithilfe von Meditation zu kontrollieren.
Das offizielle Symbol des Buddhismus ist das Dharma-Rad, das aussieht wie ein Mühlrad mit acht Speichen. Von ihnen steht jede für einen Teil des Edlen 8-fachen Pfades.
So lange, bis Buddhisten mittels dieser Lebensweisen das Buddha-Stadium erreichen, werden sie reinkarniert. Also wiedergeboren. Je besser das Karma, das sie während ihres Lebens sammeln, umso höher das Lebewesen, als das sie in ihrem nächsten Leben geboren werden. Ist ihr Karma schlecht, können sie als Tiere oder gar als Dämonen wiedergeboren werden. Sobald sie die vollkommene Erleuchtung erreicht haben, entsteht kein neues Karma mehr und sie kommen nach dem Verlassen ihres irdischen Körpers ins Nirwana.
Das Nirwana ist das höchste Ziel des Seins, das buddhistische Paradies. Dort herrscht ein Zustand frei von Gut und Böse. Die Seele befindet sich hier endlich im totalen Gleichgewicht. Es gibt kein Glück, keine Liebe, keinen Besitz und damit auch kein Leid mehr. Man ist von jeglichen Gedanken und Gefühlen gelöst. Danach wird man nicht mehr wiedergeboren, sondern verbringt die Ewigkeit in diesem freien, ausgeglichenen Zustand. Für Buddhisten bedeutet das wahres Glück, welches nur auf diese Weise erreicht werden kann.
In Temples of Buddha, den buddhistischen Tempeln, treffen sich Mönche und Nonnen, um die Religion zu praktizieren. Dort wird meditiert, in sich gegangen und gebetet. Zwar wird kein direkter Gott oder Buddha angebetet, trotzdem werden aber kleine Bittgebete für die Menschheit und Mantras gesprochen.

Welche Religion hatte Siddhartha?

Im Indien dieser Zeit waren die meisten Menschen Anhänger der hinduistischen Religion. Mit dieser wuchs auch Siddhartha auf, bevor er zum Begründer seiner eigenen Glaubensrichtung wurde. Man kann sagen, dass sich der Buddhismus aus dem Hinduismus entwickelt hat. Siddhartha hat auf seinem Weg zur Erleuchtung und dem endgültigen Verfassen seiner Lehre auf viele Praktiken zurückgegriffen, die auch im Hinduismus eine große Rolle spielen. Wie zum Beispiel die Meditation. Auch die Abläufe von Karma und Reinkarnation sind in beiden Religionen nahezu dieselben.
Ein bedeutender Unterschied ergibt sich durch den fehlenden Bezug zu einer Gottheit im Buddhismus. Im Hinduismus gibt es einen Schöpfergott und weitere wichtige Gottheiten, die auch angebetet werden und Macht besitzen, im Leben der Menschen etwas zu verändern. Während diese Kraft laut dem Buddhismus jeder Mensch bereits in sich trägt und sie durch Bemühungen seines eigenen Handelns freisetzen kann. In dieser Religion geht man außerdem davon aus, dass alle Menschen gleichwertig sind. Im Hinduismus gibt es das Kastensystem, nach dem Menschen höher oder niedriger bewertet werden.

Bedeutung des lachenden Buddhas

Glücksbuddha wird die lachende Darstellung dieses Erweckten auch genannt. Es handelt sich dabei um den Zen-Meister Poe-Tai Ho-Shang, der als erster Anhänger des Shakyamuni-Buddhas gilt und einen großen Teil dazu beigetragen hatte, den Buddhismus als Religion zu verbreiten.
Den Glücksbuddha erkennst du nicht nur an seinem fröhlichen Gemüt, das durch ein strahlendes Lächeln zum Ausdruck gebracht wird. Er hat zudem auch eine Glatze und einen dicken Bauch, welcher bei den meisten Statuen und Abbildungen unbekleidet ist. An seine aristokratische Herkunft erinnern lange Ohrringe an beiden Ohren. Weitere häufig verwendete Attribute, die zu seiner Darstellung genutzt werden, sind Perlen und Perlenketten, ein Pfirsich, Kinder, ein Sack und Goldklumpen.
Er galt als sorgloser und glücklicher Zeitgenosse, der durch China wanderte und die buddhistischen Lehren weitergab. Häufig war er auf seinen Reisen von Kindern umgeben, weshalb er als Symbol der Fruchtbarkeit gilt. Neben reichem Kindersegen soll er allgemein Glück bringen. Finanzielles Glück wie auch Berufliches, Körperliches und Seelisches. Der Sack, mit dem er häufig gezeigt wird, steht für die Reise und die Suche nach dem Ich. Der Pfirsich für Verbundenheit.

Die vielen Bedeutungen des sitzenden Buddhas

Der sitzende Buddha ist eine Abbildung des Shakyamuni-Buddhas und es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen, hinter denen sich je eine andere Bedeutung verbirgt. Entscheidend über das Sinnbild des Sitzenden ist die Haltung seiner beiden Hände.
Bhumisparsha nennt man ihn, wenn die rechte Hand auf seinem rechten Knie liegt und mit den Fingern nach unten, das bedeutet Richtung Erde zeigt. Die linke Hand ruht mit der offenen Handfläche nach oben in seinem Schoß. Diese Position erinnert an den Moment, in dem Siddhartha unter dem Feigenbaum nach tagelanger Meditation endlich erleuchtet und zum Buddha wurde.
Der Dhyana-Buddha zeigt ebenfalls einen Abschnitt dieser besagten Erleuchtung. Seine Hände liegen beide in seinem Schoß. Die Linke unten und die Rechte mit dem Handrücken in der Handfläche der Linken darüber. Bei einigen dieser spezifischen Figur berühren sich die Daumen und bilden so zusätzlich auch das mystische Dreieck, das sowohl in Buddhismus als auch Hinduismus mehrere spirituelle Bedeutungen hat. Darunter die Einheit aus Körper, Geist und Seele und als Zeichen für die Göttin Lakshmi.
Siddhartha nahm diese konkrete Haltung der Hände bei seiner allerletzten Meditation während der endgültigen Erweckung ein.
Die Abhaya-Abbildung zeigt ihn mit seiner linken Hand wieder im Schoß liegend mit der Handfläche nach oben offen. Und der Rechten erhoben, mit der Innenseite nach vorn und den Fingern nach oben zeigend. Diese Geste wird als Zeichen der Furchtlosigkeit gesehen. Sie steht für Shakyamunis Zeit direkt nach seiner Erleuchtung.
Mit der Varada Mudra-Handhaltung wird Nächstenliebe und Mitgefühl symbolisiert. Bei ihr liegt die linke Hand der Buddha Statue genauso wieder in seinem Schoß. Der rechte Arm fällt gerade nach unten, die Hand liegt auf dem dazugehörigen Knie und zeigt geöffnet in Richtung Betrachter. Die einzelnen Finger dieser Seite der Hand stehen für die fünf vollkommenen Eigenschaften Großzügigkeit, Konzentration, Geduld, Moral und Anstrengung.
Der Karana-Buddha behält die linke Hand in derselben liegenden Position. Bei seiner Rechten zeigen großer Finger und Zeigefinger nach oben. Die restlichen Finger werden in die Faust hinein gefaltet und dort manchmal mit dem Daumen leicht festgehalten. Mit dieser Handhaltung werden negative Energien, Dämonen und andere böse Geister abgewehrt.
Für die Dharmachakra-Position benutzt der Shakyamuni-Buddha seine beiden Hände. Auf Höhe seines Herzens erhebt er diese und bildet mit ihnen den mystischen Kreis. Dabei berühren sich Daumen und Zeigefinger der einzelnen Hände und formen so zwei Kreise. Mit der Spitze des rechten Mittelfingers berührt er gleichzeitig den Treffpunkt zwischen linkem Daumen und Zeigefinger. Damit wird das Dharma-Rad dargestellt, das er an seine Nächsten weitergegeben hat. Diese Figur demonstriert somit die Lehre.
Eine ähnliche, aber vereinfachte Konstellation der Hände ist die Vitarka Mudra. Bei ihr liegt die Linke wieder im Schoß. Die Rechte ist auf Herzhöhe erhoben und bildet auf die gleiche Art mithilfe von Daumen und Zeigefinger einen Kreis. Dieser spezielle Kreis steht für unendlichen Fluss von Energie und erinnert an Siddharthas Lehrphase, wozu Argumentation, Verständnis und Unterweisung gehörten.

Weitere Buddha-Arten und ihre Bedeutungen

Eine weitere wichtige Haltung, in der Buddha Statuen vor allem in Tempeln gerne gezeigt werden, ist die Liegende. Der auf der Seite liegende Erweckte symbolisiert den Übergang der Seele vom Leben auf der Erde ins Nirwana und damit ewige Ausgeglichenheit und das Ende allen Leides.
Auch stehend wird der Shakyamuni-Buddha oft hergestellt. Die stehende Haltung hat keine eigene spirituelle Bedeutung, diese hängt dabei auch nur von der Handhaltung ab. Dazu werden dieselben wie beim Sitzenden verwendet.

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