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August Macke verstarb viel zu früh. Obwohl dem Künstler nur eine kur­ze Schaf­fens­pha­se von knapp zehn Jah­ren blieb, hat er es auf ein umfangreiches Œuvre gebracht. Fast 11.000 Wer­ke, dar­un­ter 500 Ge­mäl­de, 500 Aqua­rel­le so­wie 10.000 Zeich­nun­gen schuf der Maler zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten hielt sich die Wertschätzung für seine Arbeiten in Grenzen, obwohl Macke zu den bedeutendsten Kunstpionieren seiner Zeit gehörte. Kein einziges Museum zeigte Interesse an den Exponaten des expressionistischen Verfechters. Erst nach dem Ersten Weltkrieg rückten die außergewöhnlichen Entwürfe in den Blickpunkt. Zweifelsohne führte August Macke ein bewegtes Leben. Grund genug, um uns mit seiner persönlichen und künstlerischen Entwicklung intensiver auseinanderzusetzen.

Einblicke in seine Kindheit

Am 3. Januar 1887 kam August Robert Ludwig Macke als Sohn eines Tiefbauingenieurs und Bauunternehmers sowie dessen Frau aus ei­ner sauer­län­di­sch stam­men­den Bau­ern­fa­mi­lie in Meschede (Westfalen) zur Welt.

Sein Vater, August Friedrich Hermann Macke, sammelte Kunstwerke, alte Stiche und Münzen. Zudem betätigte sich Senior Macke in seiner Freizeit als Zeichner. Landschaftszeichnungen in spröder Linienführung gehalten waren sein Spezialgebiet. Während eines längeren Arbeitsaufenthalts im Sauerland lief dem Ingenieur Florentine Adolph über den Weg. Sie war die Tochter eines wohlhabenden Bauern, der auch eine Bäckerei und eine Wirtschaft betrieb. Die beiden lernten sich näher kennen und verliebten sich ineinander.

Die frisch Verliebten machten schnell Nägel mit Köpfen und heirateten. Ab 1872 führte das Paar ein unruhiges Leben. Durch die Aufträge von August Friedrich Hermann Macke zog es die Familie von einem Ort zum anderen. Zunächst brachte Florentine fünf Mädchen zur Welt. Drei verstarben bereits im frühen Kindesalter. Die Familie beschloss, dauerhaft sesshaft zu werden. So kam es, dass der Vater in Meschede ein Haus ausbaute. Das Jahr 1887 hatte kaum begonnen, als das letzte Kind August Macke das Licht der Welt erblickte. Endlich war er da, der ersehnte Stammhalter, auf den wohl kaum noch einer zu hoffen wagte.

Doch Senior Macke hatte für seine beiden Töchter, Auguste und Ottilie, und seinen Sohn nicht viel Zeit. Wobei die Mädchen entschieden älter waren als der jüngste Sprössling. So lag die Erziehung des lebhaften und talentierten Jungen in den Händen der lebenstüchtigen Mutter. Als August anderthalb Jahre alt war, übersiedelte die Familie nach Köln. Zuvor war der Teilhaber des Bauunternehmens gestorben, sodass der Vater den Betrieb aufgeben musste.

In der Brüsseler Straße bezog der Clan sein Revier. Das Neubaugebiet lag am Stadtrand und bot ein wildes Gelände. Für Kinder der ideale Spielplatz. Doch dieses Paradies war umkämpft. Die Jungen aus der Altstadt sahen es nicht gern, wenn Neulinge versuchten, ihr Revier zu betreten. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis der heranwachsende Macke in Rangeleien verwickelt wurde.

Während dieser Lebensphase schloss August eine Kinderfreundschaft mit Hans Thuar, der aus einem musisch interessierten Elternhaus stammte. Die beiden Jungs entdeckten viele Gemeinsamkeiten und verbrachten jede freie Minute miteinander. Im Mai 1889 ereignete sich ein Unglück, das für August sowohl als auch für Hans ein einschneidendes Erlebnis war. Beim Versuch, auf eine fahrende Pferdebahn aufzuspringen, fiel Hans
Thuar von der Plattform. Dabei geriet der Junge unter eine entgegenkommende Bahn. Nach diesem fatalen Sturz wurden Augusts Freund beide Beine abgenommen.

Fast ein Jahr war der zwölfjährige Junge im Krankenhaus. Macke besuchte ihn oft an seinem Krankenbett und sprach ihm Mut zu. Ohne einen Zeichenblock verließ er nicht das Haus. Beide Jungs lenkten sich mit Malen ab. Dieses Erlebnis veränderte August. Aus dem einst lebhaften und aufgeweckten Jungen wurde ein stiller und nachdenklicher Teenager.

1897 besuchte August das Gymnasium in der Kreuzgasse in Köln. Ein erneuter Schulwechsel an das Bonner Realgymnasiums im Jahr 1900 kam seinen Interessen sehr entgegen. In der Schule begegnete Macke einigen interessanten Persönlichkeiten. Der Wunsch Maler zu werden wurde immer stärker in ihm. Beim Gestalten von Bühnenbildern für Schulaufführungen war der Schüler maßgeblich beteiligt. Seine Begabung für das Zeichnen und Malen und sein lebhaftes Kunstinteresse blieben nicht unbemerkt. Fürsprecher unterstützten ihn, den Weg als Künstler einzuschlagen.

Bereits in der Jugendzeit stellte er die richtigen Weichen

Auf dem gemeinsamen Schulweg auf der Meckenheimer Straße in Bonn lernte der 16-jährige August 1903 die schöne Elisabeth Gerhardt kennen. August Macke war von Elisabeth sehr angetan. Über ihren älteren Bruder Walter Gerhardt, der ebenfalls das Bonner Realgymnasium besuchte, konnte er Elisabeth für eine Modellsitzung gewinnen. Die junge Frau mit ihren ebenmäßigen Gesichtszügen und den schweren, schwarzen Haaren glich einer Madonna-Gestalt. Sie stammte aus einer wohlhabenden Bonner Kaufmannsfamilie und war unglaublich klug. Ihre Liebe hielten die beiden vorerst geheim.

Zum Leidwesen seiner Eltern fielen Mackes Schulnoten mäßig aus. In Mathematik und im Zeichnen erntete er zwar fleißig Einsen, aber die übrigen Leistungen gaben Anlass zur Sorge. Es stand sogar im Raum, dass August eine Klasse wiederholen musste. Doch der Schüler hatte längst andere Pläne. Er wollte das Bonner Realgymnasium verlassen und sich auf der Düsseldorfer Kunstakademie anmelden. Von diesen Plänen hielt sein Vater gar nichts. Senior Macke bestand darauf, dass sein Sohn einer Ausbildung nach gehen sollte, die sein Broterwerb sicherte.

In diesen Konflikt mischte sich Alfred Schütte, ein alter Freund des Vaters, ein. Schütte war ein wohlhabender Fabrikant aus Köln. Er war es, der den Kontakt mit der Düsseldorfer Kunstakademie herstellte. Dank seiner finanziellen Hilfe konnte August den Studienplatz antreten. Sein Vater gab sich geschlagen und stimmte dem künstlerischen Werdegang zu. Am 24. Oktober 1904 schloss Augusts Vater für immer die Augen.

Der ehrgeizige August Macke versuchte nach vorn zuschauen und hatte bereits ein neues Ziel vor Augen. Mit Eifer stürzte sich der Student in sein Studium an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie. Doch schon bald musste er erkennen, dass das konservative Ausbildungskonzept überhaupt nicht zu seinen Vorstellungen passte. Immer nur Historienbilder malen und ständig exakte Abbilder der Wirklichkeit schaffen, war nicht Augusts Kunstverständnis. In seiner Freizeit suchte Macke nach anderen Anregungen für seine Kunst. Bücher, Kunstzeitschriften, aber auch Ausstellungen und die Natur gewannen für ihn immer mehr an Bedeutung.

Mehr durch Zufall entdeckte er eine fortschrittlichere Kunstinstitution in seiner Stadt. An der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule belegte der aufstrebende Künstler Abendkurse, die ihm ganz neue Blickwinkel erlaubten. Bald darauf hängte Macke die Akademieausbildung an den Nagel. Praktische Erfahrungen sammelte der Freigeist am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er Kostüme und Bühnenbilder für das Theater der Stadt entwarf. Die Geschäftsleitung bot ihm sogar eine feste Stelle als Bühnenbildner an. Doch dieses Angebot schlug der kreative Macher aus. Macke wollte frei von äußerlichen Zwängen sein und Zeit haben, um seine eigene Kunstsprache entwickeln zu können.

Aus finanzieller Sicht bedeutete diese Entscheidung ein Wagnis. Jedoch spielte ihm wieder einmal das Glück in die Hände. Elisabeths Onkel, der bekannte Kunstsammler Bernhard Koehler, unterstützte ihn bei seinen Geldangelegenheiten. Dank der finanziellen Mittel konnte August 1907 eine Reise nach Paris antreten.

Die erste ernsthafte Begegnung mit dem Impressionismus

Zuvor war Macke 1905 nach Italien aufgebrochen und erkundete Venedig, Bologna und Florenz. Ausflüge an den Rhein und in die Eifel hatte der Künstler ebenso schon vorgenommen. 1906 machte er weitere Abstecher in die Niederlande, nach Belgien und schließlich nach London. Seine Reiselust hatte sich bereits herumgesprochen, daraufhin hielt er die Planung zu seinem vierwöchigen Aufenthalt in Paris lange geheim. August wollte unnötiges Gerede vermeiden. Er hatte Angst um seinen Ruf und wollte nicht nur als Weltenbummler gesehen werden.

Zu diesem Zeitpunkt war Paris das Zentrum der modernen Kunst. In dem Kunstmuseum Louvre und im Musée du Luxembourg sowie in kleineren Galerien traf er auf Arbeiten von Édouard Manet, Claude Monet, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir. Vom typischen Pariser Boulevard war der Maler besonders angetan. Er erkundete die Stadt zu Fuß und hielt die hohen Häuser mit ihren schönen Fassaden auf Papier fest. Macke knüpfte zudem wichtige Kontakte mit Kunsthändlern und tauchte tiefer in die Kunstszene von Frankreichs Hauptstadt ein. Der Ausnahmekünstler war von den Eindrücken regelrecht gefesselt. Es sollte nicht sein letzter Besuch in Paris gewesen sein.

Nach seiner Rückkehr beschloss der Avantgardist, seine Ausbildung bei einem deutschen Impressionisten fortzuführen. Er entschied sich in Berlin auf eine private Kunstschule zu gehen. Seine Wahl fiel auf das Studienatelier von Lovis Corinth, der als deutscher Maler, Zeichner und Grafiker tätig war. Lovis Corinth zählte zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Während seines sechsmonatigen Studienaufenthaltes wohnte Macke bei Bernhard Koehler, der für ihn sorgte und mit Malmaterial und Farben unterstützte. 1908 brachen Bernhard Koehler und dessen Nichte Elisabeth Gerhardt sowie Macke gemeinsam nach Paris auf. Das Trio stattete zahlreichen Galerien einen Besuch ab.

Ein neuer Lebensabschnitt

Vom 1.10.1908 bis zum 30.9.1909 leistete August Macke in Bonn seinen einjährigen Militärdienst ab. In diesem Jahr blieb ihm kaum Zeit, um Bilder zu malen. Nach Ableistung des Militärdienstes heiratete Macke seine Jugendfreundin Elisabeth Gerhardt, die bereits schwanger von ihm war. Das frisch vermählte Paar überlegte, sich in Paris niederzulassen. Jedoch reichte ihr Geld nicht aus, um das Leben in der Stadt der Liebe zu finanzieren. Der aus Bonn stammende Schriftsteller Wilhelm Schmidtbonn, der August als Bühnenbilder für das Schauspielhaus Düsseldorf empfahl, riet den beiden an den Tegernsee bei München zu ziehen.

Macke folgte dem Rat des Freundes und zog mit seiner Frau an den Tegernsee. Am 13. April 1910 kam Mackes Sohn Walter Carl zur Welt. Auch zu seinem Freund aus Kindheitstagen hegte August weiter Kontakt. Er schrieb viele Briefe an Hans Thuar und ließ ihn an seinem Glück teilhaben. Zweifelsohne war August mit seiner Frau und seinem Sohn unendlich glücklich. Mit Elisabeth teilte er all seine Wünsche, Träume, Sorgen und Ängste. Egal, welchen Weg die beiden einschlugen, niemals wich sie ihm von der Seite. Es gibt mehr als 200 Por­​​​​​​​träts von ihr, die sie in den unterschiedlichsten Posen zeigen.

Die gute Stimmung übertrug sich auch auf seine Arbeit. Voller Tatendrang entwarf er neue Kunstwerke. Um den Kopf wieder etwas freizubekommen, lenkte August sich mit Besuchen in Galerien in München ab. Eines Tages entdeckte er Tierbilder von Franz Marc. Die Bildnisse zogen den Maler in seinen Bann, so kam es, dass er die Geschäftsleitung nach der Adresse des Künstlers frage. Kurz danach klopfte er auch schon an der Tür von Marcs Atelier. Die Maler kamen ins Plaudern und fanden sich von der ersten Minute an sympathisch. Daraufhin folgte ein reger Austausch in Form von Briefen.

Obwohl zwei höchst unterschiedliche Charaktere mit jeweils sehr eigener Handschrift aufeinander prasselten, verband die beiden eine tiefe Freundschaft. Marc war es auch, der Macke mit der Künstlergruppe "Der Blaue Reiter" bekannt machte. Die Verbundenheit zu Marc brachte Macke ein großes Stück weiter. Gegenseitige Vermittlung von hilfreichen Kontakten und Ausstellungsbeteiligungen erhöhten letztlich seinen Bekanntheitsgrad.

Ende 1910 erhielt August ein Angebot von seiner Schwiegermutter, dass er nicht ausschlagen konnte und wollte. Sie stellte ihm und seiner kleinen Familie am Rande des Fabrikgeländes ihrer Firma Gerhardt ein kleines Haus zur Verfügung. Im Dachgeschoss des Gebäudes war genügend Platz für ein geräumiges Atelier. Dies konnte er ganz nach seinen Vorstellungen herrichten. Anfang 1911 kehre Familie Macke in die alte Heimat nach Bonn zurück. Schon bald darauf wurde sein neues Zuhause die Schaltzentrale seiner vielfältigen kunstpolitischen Aktivitäten. Im August Macke Haus gingen fortan Künstlerfreunde wie Robert Delaunay, Max Ernst und viele andere ein und aus. Im hellen Dachatelier malten Macke und Marc das legendäre Paradiesbild.

Glück und Unglück liegen so nah beieinander

1911 lernt Macke den Studenten Paul Adolf Seehaus kennen, der sein Schüler wird. Der Künstler scheint auf Wolke sieben zu schweben. Er nimmt an zahlreichen Ausstellungen teil und bricht zu einigen Reisen auf. Sein zweiter Sohn Wolfgang erblickt am 8. Februar 1913 das Licht der Welt.

Zu diesem Zeitpunkt konnte der junge Familienvater und Maler nicht ahnen, dass sich sein Leben bald dem Ende neigen sollte. Als er im Sommer 1914 von einer Reise aus der Schweiz zurückkehrte, erhielt er bald darauf die Einberufung in den Krieg. Am 1. August 1914 wurde Macke zum Infanterie-Regiment Nr. 160 eingezogen. Von der anfänglichen Euphorie für den Krieg blieb nichts übrig. Bei schweren Gefechten spürte Macke die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges am eignen Leib. Zunächst blieb er unversehrt. Der Avantgarde-Künstler fällt am 26.9.1914 auf dem Schlachtfeld an der Westfront bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne dem 1. Weltkrieg zum Opfer. Durch einen Kopfschuss kommt Macke ums Leben. Sein Leichnam wurde auf dem Soldatenfriedhof von Souain in einem Sammelgrab begraben.

August Macke Bilder unterliegen einem konstant stilistischen Wandel

Der Maler stand stets vielfältigen künstlerischen Stilen und Strömungen offen gegenüber. Er scheute sich nicht, mit neuen und wiederkehrenden Maltechniken und Kunstvermittlungen zu experimentieren. Eine gewisse Form von Paradiesvisionen lässt sich aus seinen Werken herauslesen. Das Zusammenspiel von Licht und Farbe hatte es Macke besonders angetan.

Mit seiner künstlerischen Weiterentwicklung änderte sich auch seine Malweise. Bildkompositionen ab dem Jahr 1912 fielen durch leuchtende Farbigkeit mit vereinfachten Formen auf, welche zusätzlich durch dunkle Linien verstärkt wurden. Auch Einflüsse aus dem Futurismus gewannen immer mehr an Bedeutung. Einer bestimmten Kunstrichtung ließen sich seine Kunstwerke nicht zuordnen. Zwar ist ein übergeordneter Bezugspunkt in vielen seiner Gemälde gegeben, dennoch drücken seine Bildmotive eine gewisse Schwerelosigkeit aus. Dem Maestro ist es in seiner Schaffenszeit gelungen einen ganz eigenen persönlichen und unverwechselbaren Stil zu kreieren. Den außergewöhnlichen Exponaten haftet etwas Fantasievolles und Träumerisches an.

Mackes Lieblingsmotiv war der Mensch. Seine Öl- oder Aquarellbilder bildeten vielmals Frauen in langen, eleganten Kleidern vor Modeläden oder auf Spaziergängen ab. Ihm war es wichtig, mit seinen Kreationen seine unstillbare Neugierde auf das Leben zu befriedigen. Während Maler-Kollegen das rasante Stadtleben des zwanzigsten Jahrhunderts sowie die Ruhe auf dem Lande festhielten, stellte er nur kurze Szenen dar. Attraktive Umgebungen wie Parks, Durchgangsstraßen, botanische Gärten, Flussufer oder Geschäftsauslagen, aber auch Ballett- und Zirkusszenen waren seine Objekte der Begierde. Egal, welche August Macke Bilder man genauer in Augenschein nimmt, jedes einzelne Kunstwerk wirkt weder hastig noch angespannt. Vielmehr strahlen die Entwürfe Ruhe aus oder geben sogar heitere Schnappschüsse wider.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen:

- Künstlergattin mit Hut (1909)
- Akt mit Korallenkette (1910)
- Gartenansicht (1911)
- Die Marienkirche im Schnee (1911)
- Zoologischer Garten I (1912)
- Freiburger Dom, Schweiz (1914)
- Hutladen (1914)
- Seiltänzer (1914)

Auf den Spuren von August Macke wandeln

Zum Glück konnte ein Andenken an den rheinischen Expressionisten bewahrt werden. Die Witwe Elisabeth heiratete nach zwei Jahren Trauerzeit erneut. Mit ihrem zweiten Mann, Lothar Erdmann, und den zwei Söhnen lebte sie bis 1925 weiter in dem Haus. 1925 verließ die mittlerweile vierköpfige Familie Bonn und zog nach Berlin. Nur der untere Teil des einzigen Wohn- und Atelierhaus wurde vermietet. Das Atelier im Dachgeschoss blieb frei. Ihr zweiter Ehemann kam 1939 im KZ Sachsenhausen ums Leben. 1948 beschloss Elisabeth wieder nach Bonn ins Künstlerhaus zurückzukehren. Bis 1975 blieb sie im Dachgeschoss wohnen. Die letzten Lebensjahre verbrachte Elisabeth Erdmann-Macke bei ihren Kindern, aus der Ehe mit Lothar Erdmann. 1978 verstarb sie im stolzen Alter von 89 Jahren in Berlin.

In den 1980er-Jahren interessierte sich ein Berliner Bauunternehmer für die Immobilie und wollte diese zu einer Gaststätte umbauen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger gründeten einen Verein und sorgten dafür, dass das Haus als Gedenk- und Forschungsstätte genutzt wurde. Seither fungiert das Gebäude als Museum. Besucher*innen haben die Möglichkeit, sich am Originalschauplatz nicht nur mit den Kunstgemälden auseinanderzusetzen, sondern auch die faszinierende Geschichte des Lebens von August Macke, seiner Familie, seiner künstlerischen Entwicklung und seiner kulturpolitischen Aktivitäten nachzuverfolgen.

August Macke Bilder werten Wohnräume angenehm auf

Kunstdrucke von Macke eignen sich perfekt, um eine nicht alltägliche Wandgestaltung auf die Beine zu stellen. Egal, ob Haus, Wohnung oder Geschäftsräume, die edlen Exponate setzen überall sehenswerte Akzente. Gerade für schlichte und einfarbige Wandstrukturen sind die hell leuchtenden Augenschmeichler eine große Bereicherung. Bei Wall-Art findest du eine gediegene und edle Auswahl vor, um eine schöne Wohnumgebung zu schaffen. Ob Leinwände, Glasbilder, Poster oder Fototapeten, die Wandbilder garantieren stets für einen prachtvollen Auftritt.

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